Informationen über Traktionsalopezie

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Der Haarausfall, der durch zu festes Ziehen der Haare verursacht wird, ist unter dem Namen Traction Alopecia bekannt.

Haarausfall kann auch durch eini­ge äuße­re Faktoren wie das Ziehen der Haare ver­ur­sacht wer­den. Der Haarausfall, der durch zu fes­tes Ziehen der Haare ver­ur­sacht wird, ist unter dem Namen Traction Alopecia bekannt. Der Artikel beschreibt die Krankheit und ihre aku­te und chro­ni­sche Form.

Die Traktionsalopezie wird durch chro­ni­sche Traktion (Ziehen) am Haarfollikel ver­ur­sacht. Traktionsalopezie tritt meist bei afro­ame­ri­ka­ni­schen Frauen und Männern auf, die ihre Haare zu eng gefloch­ten haben. Es ist auch in ande­ren eth­ni­schen Gruppen bekannt für tra­di­tio­nel­le Frisuren, die das Ziehen der Haare beinhal­ten.

Es gibt auch eine aus­ge­präg­te Traktionsalopezie im Bartbereich die­ses Sikh-Mannes. Die Sikh-Männer schnei­den weder Kopfhaut noch Barthaare. Die Barthaare wer­den gera­de gezo­gen und dann ver­dreht und fest ver­kno­tet. Tägliches Verknoten führt oft zu die­ser Form der Traktionsalopezie.

Auch Männer, die Haarteile an ihren bestehen­den Haaren anbrin­gen, lei­den unter die­ser Art von Haarausfall. Die Traktionsalopezie kann in sol­chen Fällen auch zu dau­er­haf­tem Haarausfall füh­ren, wenn das Haarteil über einen län­ge­ren Zeitraum an der glei­chen Stelle befes­tigt wird.

Wenn wir die Beispiele aus den eth­ni­schen Gruppen bei­sei­te las­sen, tritt die Traktionsalopezie am häu­figs­ten bei Vorjugendlichen, Jugendlichen und jun­gen Erwachsenen auf, dann bei älte­ren Männern und Frauen.

Es ist ein sehr unglück­li­cher Zustand, dass Frisuren und Moden und Haarstyling-Methoden Kahlheit und Haarausfall bei den heu­ti­gen jun­gen Generationen ver­ur­sa­chen. Der Haarausfall in all die­sen Fällen ist haupt­säch­lich auf die Traktionsalopezie zurück­zu­füh­ren. Der Haarausfall wird durch lang­fris­ti­ges Ziehen und Brechen der Haare ver­ur­sacht, da die Haare sehr eng gefloch­ten, gewebt und ver­wach­sen sind.

Die über­mä­ßi­ge Verwendung von Frisurhilfen wie Schwammhaarroller oder Lockenstäbe kann eben­falls die Traktionsalopezie för­dern. Die Traktionsalopezie zeigt sich oft als aus­ge­präg­te Stellen des Haarausfalls in den Bereichen, in denen das Haar und die Haarfollikel über­mä­ßig belas­tet wur­den. Der Haarausfall kann über­all auf der Kopfhaut auf­tre­ten, abhän­gig von der Art der Frisur oder des Prozesses, der die Traktionsalopezie ver­ur­sacht. Längere Traktionsalopezie kann zu einer Vernarbung des neu­en Haarfollikels und zu per­ma­nen­tem Haarausfall füh­ren.

<a href=http://www.hairdiseases.com/natural-hair-care-product/hair-pulling-disorder.shtml>Traktion Alopezie</a> ist eine sehr häu­fi­ge Ursache für vor­über­ge­hen­den Haarausfall. Typischerweise beinhal­tet die Traktionsalopezie im Frühstadium, dass betrof­fe­ne Haarfollikel in den telo­ge­nen Ruhezustand gescho­ben wer­den, zusam­men mit einem loka­li­sier­ten Trauma an den Haarfollikeln, da Haarfasern gewalt­sam her­aus­ge­zo­gen wer­den.

Die Traktionsalopezie ist rever­si­bel, wenn sie im Frühstadium dia­gnos­ti­ziert wird. Dauerhafter Haarausfall kann zu lang­sam auf­tre­ten, um sofort erkannt zu wer­den. Haarausfall tritt oft an der Vorderseite und am Haaransatz auf, unter­liegt aber auch dem unmit­tel­ba­ren Nachbarbereich, an dem das Haar gezo­gen und beschä­digt wird.

Eine effek­ti­ve Behandlung besteht dar­in, ein Haarstyling zu ver­mei­den, das das Haar über­mä­ßig belas­tet. Selbst bei Beseitigung der Ursache der Traktionsalopezie kann es bis zu drei Monate dau­ern, bis sich das Haar erholt hat. Bereiche der Kopfhaut, die einer chro­ni­schen Traktionsalopezie aus­ge­setzt sind, kön­nen sich mög­li­cher­wei­se nie voll­stän­dig erho­len.

Traktionsalopezie ist im Allgemeinen eine nicht nar­ben­bil­den­de, nicht ent­zünd­li­che Form des Haarausfalls, obwohl die lang­fris­ti­ge Verwendung von Frisuren mit Traktion über 3 oder mehr Jahre hin­weg zu einem mil­den Eindringen von Immunzellen und irrever­si­blen Narbenschäden an eini­gen Haarfollikeln füh­ren kann. Jede Form der chro­ni­schen Traktionsalopezie führt schließ­lich zu Fibrose um die Haarfollikel her­um und zur voll­stän­di­gen Zerstörung eini­ger Haarfollikel. Einmal zer­stört, wach­sen die Haarfollikel unter kei­nen Umständen wie­der nach, so dass die chro­ni­sche Traktionsalopezie als ver­narb­te Narbenalopezie beschrie­ben wer­den kann.

Dauerhafte Traktionsalopezie reagiert nicht auf medi­zi­ni­sche Behandlungen wie Minoxidil oder Finasterid, da der Haarausfall nicht gene­tisch bedingt ist. Die ein­zi­ge Möglichkeit, Traktionsalopezie zu behan­deln, ist die Haartransplantation. Die fol­li­ku­lä­re Haartransplantation wur­de als die ein­zi­ge prak­ti­sche Lösung zur Behandlung der Traktionsalopezie iden­ti­fi­ziert. Die Zahl der Patienten mit trak­tio­nel­ler Alopezie, die in Haartransplantationskliniken kom­men, nimmt im Allgemeinen zu und die Behandlung bie­tet ihnen ein gutes Ansprechen.

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